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Wie Babys in Russland gepflegt wurden: Traditionen, Zeichen und Ratschläge

Die Pflege von Babys in Russland hatte ihre eigenen Eigenschaften und Traditionen. In der altrussischen Gesellschaft behandelten Eltern ihre Kinder mit besonderer Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Das Kind galt als ein heiliges und unschuldiges Wesen, das besonderen Schutz und Fürsorge erforderte. Alle Familienmitglieder wurden auf sie aufgepasst, und jeder war am Erziehungsprozess beteiligt.

Es gab Zeichen und Überzeugungen über die Geburt des Babys. Zum Beispiel, wenn ein Kind in den ersten Minuten seines Lebens weinte, wurde es als ein gutes Zeichen angesehen. Sie sagten, dass ein solches Baby stark und gesund sein würde. Wenn das Kind still war, wurde angenommen, dass es zurückhaltend und rücksichtsvoll sein würde.

"Selbst wenn das Kind schwach geboren wurde, wurde es von Sorgfalt und Aufmerksamkeit umgeben, um ihm zu helfen, stark und gesund zu werden.»

Es gab viele Volksweisen und Rituale, die mit der Pflege des Babys verbunden waren. Einer von ihnen ist es, ihn vor bösen Mächten und Verderb zu schützen. Dazu wurden spezielle Amulette auf das Kind gelegt und aus Kohl Gebote abgegeben, um alle Probleme und Krankheiten davon abzuhalten.

Auch um die Gesundheit zu stärken und das Kind vor Verderb zu schützen, wurde ein sehr interessanter Ritus verwendet – Baden im ersten Lebensmonat des Babys in den Spitzen des Geburtstagskindes. Es wurde angenommen, dass es dem Kind hilft, so gesund und stärker wie möglich zu werden.

Wie wurden Babys in Russland gepflegt

In Russland war die Pflege von Babys besonders wichtig, da die Kinder die Zukunft der Gattung waren und die Hoffnungen der Eltern auf sie lagen. Es war wichtig, das Baby mit allem zu versorgen, was für seine normale Entwicklung und Gesundheit notwendig war.

Zu Beginn wurden der schwangeren Frau und dem Baby unmittelbar nach der Geburt eine Pause und Erholung gegeben. Dies beinhaltete die Einschränkung der körperlichen Aktivität und die Bereitstellung von genügend Zeit zum Ausruhen.

Die Eltern schützten das Kind vor Kälte und Feuchtigkeit, weil Babys sehr empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren. Warme und weiche Decken wurden verwendet, um dies zu tun, und die Kinder trugen spezielle Holztöpfe über die Ikonen der Kirche, die sie vor Verderb und bösen Mächten schützten.

Kinder in Russland erhielten auch nach 8-10 Tagen nach der Geburt einen Namen. Die Eltern gaben dieser Sache eine besondere Bedeutung bei, da der Name eine symbolische Kraft trug und das zukünftige Schicksal des Kindes beeinflussen konnte. Sie wandten sich an die Heiligen und die Götter, um Hilfe bei der Namenswahl zu erhalten, und konsultierten Verwandte und erfahrene Menschen.

Ein wichtiger Aspekt der Babypflege in Russland war die Auswahl der richtigen Ernährung. Die Muttermilch wurde als das nützlichste und wertvollste für das Baby angesehen, daher war das Stillen willkommen. Darüber hinaus wurden traditionelle Lebensmittel wie Milchbrei, Hüttenkäse, Fleisch und Gemüse in die Ernährung von Säuglingen eingeführt. Dies ermöglichte es dem Kind, alle notwendigen Nährstoffe für Wachstum und Entwicklung zu erhalten.

Es ist erwähnenswert, dass in Russland nicht nur die Eltern, sondern auch andere Familienmitglieder sowie erfahrenere Frauen aus der Gemeinde um Babys kümmerten. Sie halfen bei der Kinderbetreuung, berieten und teilten ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit. Dies trug zur Bildung von Traditionen und Zeichen bei, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Traditionen der Babypflege

Waschung des Babys

Eine der Traditionen der Babypflege in Russland war die Waschung. Dies wurde normalerweise in den ersten Tagen nach der Geburt des Kindes getan. Zur Waschung wurde Wasser in einem speziellen Kessel gesammelt, in den Weihwasser und Blumen hinzugefügt wurden. Danach wurde das Baden nach einem besonderen Ritual durchgeführt. Spezielle Gegenstände wurden für den Ritus verwendet, wie ein Holzspatel und ein Hornpolster. Die Waschung galt nicht nur als hygienisches Verfahren, sondern auch als eine Art Zeremonie, die die Reinigung und den Schutz des Babys symbolisierte.

Schutz vor dem bösen Blick

Eine der wichtigsten Traditionen der Babypflege in Russland war der Schutz vor dem bösen Blick. Man glaubte, dass das Baby böse Kräfte und negative Energie anziehen könnte, daher mussten Maßnahmen ergriffen werden, um es zu schützen. Zum Beispiel haben Eltern Amulette oder Gegenstände mit symbolischer Kraft, wie Anhänger mit einer heiligen Ikone oder Amulette aus einer Pfeife, an eine Wiege gehängt oder an eine Schnur um den Hals des Babys gehängt. Auch haben Eltern dem Kind oft kleine Verschwörungen erzählt oder Gebete gelesen.

Massage und Gymnastik

Besonderes Augenmerk wurde auf die Massage und Gymnastik von Babys gelegt. Man glaubte, dass die richtigen Bewegungen zur guten Entwicklung und zum Wachstum eines Kindes beitragen könnten. Die Babys wurden mit speziellen Ölen massiert und sanfte Bewegungen gemacht, indem sie ihren Körper dehnten und kneten. Die Gymnastik wurde mit verschiedenen Gegenständen wie Bällen, Ringen oder Matten durchgeführt. Dies half, die Bewegungskoordination und die Muskulatur des Babys zu entwickeln.

Fütterung und Pflege des Babys

Eine der Hauptsorgen der Eltern war die Fütterung und Pflege des Babys. Es gab keine Medizin in Russland, daher wurde das Wissen von Generation zu Generation weitergegeben. Die Mütter fütterten die Babys mit Muttermilch und achteten auf ihr Niveau und ihre Qualität. Sauberkeit und Komfort waren auch ein wichtiger Aspekt bei der Babypflege. Die Eltern sorgten dafür, dass die Kinderkleidung weich und bequem war. Regelmäßige Hygieneverfahren wie das Waschen und Wechseln von Windeln wurden ebenfalls durchgeführt.

All diese Traditionen und Bräuche der Babypflege in Russland ermöglichten es, diese Zeit zu einer besonderen und fürsorglichen Zeit zu machen und trugen auch zur Bildung eines gesunden und glücklichen Kindes bei.