Modulare Leistungsschalter es handelt sich um zuverlässige und einfach zu bedienende Elemente von elektrischen Schalttafeln, die elektrische Netze und Geräte vor Kurzschluss, Überlastung und Erdung schützen. Die Auswahl eines geeigneten Leistungsschalters ist jedoch nicht immer einfach und erfordert eine detaillierte Analyse der aktuellen Situation.
Selektivitätstabelle es ist ein wichtiges Werkzeug bei der Auswahl von modularen Leistungsschaltern. Es spiegelt das Verhältnis zwischen der Stromstärke und der Auslösezeit des Automaten wider, wodurch ermittelt wird, wie genau und effektiv die Schutzvorrichtung bei besonderen Bedingungen im Netzwerk arbeiten wird.
Die wichtigsten Parameter der Selektivitätstabelle sind: nennstrom, Ansprechzeit, Auswahlgrenzen, Selektivitätsfaktor und Lichtbogenwiderstand.
Die Wahl eines modularen Leistungsschalters sollte auf allgemeinen selektiven Schutzprinzipien basieren, wobei die Parameter der Ausrüstung und des elektrischen Netzwerks sowie die spezifischen Anforderungen an die Sicherheit und Zuverlässigkeit des Systems berücksichtigt werden.
Grundlegende Parameter von modularen Leistungsschaltern
Die Grundparameter der modularen Leistungsschalter bestimmen ihre Funktionalität und Selektivität:
- Nennstrom - dies ist der maximale Strom, der durch den Schalter fließen kann, ohne dass er automatisch ausgelöst wird. Der Nennstrom wird je nach Leistung und Belastung der elektrischen Anlage ausgewählt.
- Entkopplungskurven - dies ist die Abhängigkeit der Auslösezeit des Schalters von der Größe des durch ihn fließenden Stroms. Die Entkopplungskurven unterscheiden sich in der Leistung und werden zum Schutz verschiedener Belastungstypen verwendet.
- Anzahl der Pole - dies ist die Anzahl der unabhängigen Kontaktgruppen des Schalters. Die Anzahl der Pole wird je nach dem erforderlichen Schutz der verschiedenen Phasen der elektrischen Anlage ausgewählt.
- Selektivität - dies ist die Fähigkeit des Schalters, bei Überlastung oder Kurzschluss nur auf bestimmten Ebenen des elektrischen Stromkreises zu betätigen, wobei die übrigen Bereiche funktionsfähig bleiben. Die Wahl des Schalters mit der gewünschten Selektivität verhindert unnötige Abschaltungen, wenn sie auf anderen Schaltkreisebenen ausgelöst werden.
Bei der Auswahl eines modularen Leistungsschalters sind die Parameter der elektrischen Anlage, die Art und die Eigenschaften der Last sowie die Notwendigkeit zu berücksichtigen, die Selektivität des Schutzsystems sicherzustellen.
Selektivität auswählen
Die Auswahl der Selektivität von modularen Leistungsschaltern sollte auf mehreren Schlüsselparametern basieren:
- Nennbetriebsstrom (In) - Wird entsprechend dem Nennstrom des zu schützenden Stromkreises ausgewählt. Bei der Auswahl ist zu beachten, dass der Nennstrom des Leistungsschalters größer oder gleich dem maximalen Stromversorgungsstrom des Stromkreises sein muss.
- Genauigkeitsklasse für die Stromauswahl (b, c, d) - zeigt die Auslösegrenze des Leistungsschalters in Bezug auf seinen Nennstrom an.
- Ansprechzeit (t) - Die Zeit, nach der der Leistungsschalter bei Überschreitung des Stroms ausgelöst wird. Die Zeit muss kürzer sein als die Zeit, in der die untere Schutzstufe ausgelöst wird.
- Ansprechkoeffizientenpegel (I2/I1) - zeigt das Stromverhältnis an, bei dem die Selektivität aktiviert wird. Es muss ein relatives Ansprechstromverhältnis von einem niedrigeren zu einem höheren Füllstand eingestellt werden.
- Auslösepegel der letzten Abschaltverbindung (I3/I2) - Ermöglicht die Bestimmung des maximalen Stroms, bei dem eine Selektivität des Schutzes gewährleistet werden kann.
Bei der Auswahl der Selektivität müssen die Merkmale des elektrischen Netzwerks und die Sicherheitsanforderungen für den Betrieb der Ausrüstung berücksichtigt werden. Es wird empfohlen, sich mit professionellen Ingenieuren oder Elektrofachleuten zu beraten, um die erforderlichen Parameter richtig zu bestimmen.
Ausschaltstrom
Der Abschaltstrom wird abhängig vom Nennstrom des Stromkreises ausgewählt, den er schützen soll. Es sollte über dem Nennstrom liegen, sollte jedoch nicht zu hoch sein, um versehentliche Abschaltungen zu vermeiden. Es muss auch die Selektivität berücksichtigt werden – die Fähigkeit des Leistungsschalters, nur den Teil des Stromkreises zu deaktivieren, in dem ein Kurzschluss oder eine Überlastung aufgetreten ist, ohne andere Bereiche zu beeinträchtigen.
Je nach Art des Leistungsschalters kann der Abschaltstrom unterschiedlich sein. Zum Beispiel kann der Abschaltstrom für einen Kurzschlussschutzschalter (C-Typ) 5-10 Nennströme betragen und für einen Überlastschutzschalter (B-Typ) 3-5 Nennströme betragen.
Bei der Auswahl eines Leistungsschalters müssen der Nennstromkreis, die Art der Last, die Selektivität sowie die Bedürfnisse und Anforderungen eines bestimmten Systems oder Geräts berücksichtigt werden.